Visionen für den Kölner Süden: Die Rodenkirchener Brücke erhalten, untertunneln und als Fußgänger- und Fahrradbrücke zum neuen Hotspot umnutzen

Visionen für den Kölner Süden: Die Rodenkirchener Brücke erhalten, untertunneln und als Fußgänger- und Fahrradbrücke zum neuen Hotspot umnutzen
In intensiver Konzeptarbeit haben die CDU-Mitglieder und Mandatsträger aus dem Kölner Süden auf die Nachricht eines eventuellen Abrisses der Brücke reagiert und Ideen und Visionen für eine grüne, moderne und qualitative Nutzung gesammelt und in Form gegossen.
„Die Rodenkirchener Brücke ist identitätsstiftend für den Kölner Süden und ein Baudenkmal, das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Wir wollen eine Nutzung als begrünte Fußgänger- und Fahrradbrücke mit enormer Aufenthalts- und Naherholungsqualität prüfen und sie so den Menschen zurück geben. Links- und rechtsrheinisch können mehr zusammenwachsen durch Orte der Begegnung und moderne Mobilität wie autonome Kleinbusse die die Anwohner und Besucher auf die andere Rheinseite transportieren.“ so der Stadtbezirksvorsitzende der CDU Rodenkirchen Oliver Kehrl.
Hintergrund: Im Januar wurde bekannt, dass die Rodenkirchener Brücke aus Statikgründen keiner Erweiterung stand halten kann und ein Abriß des Baudenkmals war die damalige Schlussfolgerung. Es folgte eine Welle aus Empörung und Widerstand aus Politik und Bürgerschaft.

Planungen zur OU Meschenich im Plan

Der CDU- Landtagsabgeordnete Oliver Kehrl und die CDU-Ratsfrau Monika Ross-Belkner zeigen sich erfreut darüber, dass die Arbeiten an der OU Meschenich wie geplant vorangehen. „Die Ortsumgehung Meschenich ist für den Kölner Süden ein zentrales Verkehrsprojekt. Die Menschen hier vor Ort sind auf eine gute Infrastruktur angewiesen. Mit der Baumaßnahme können wir den Verkehrsfluss verbessern und so eine deutliche Reduzierung der Verkehrsbelastung erreichen“, so Oliver Kehrl und Monika Ross-Belkner.

Aktuell laufen die Vorarbeiten für den ersten Bauabschnitt. Bereits seit Januar wird an der Erstellung des Bauwerks 4 (Meschenischer Weg) und der Entsiegelung Friedhof Steinneuerhof gearbeitet. Im Oktober sind bereits die Rodungsarbeiten und die Baufeldräumung durchgeführt worden. Jetzt im November wird dann mit der Kampfmitteluntersuchung und der möglichen Bergung von Funden begonnen. Diese Arbeiten sollen bis März andauern. Im Jahr 2021 sollen dann von März bis Juni die  archäologischen Untersuchungen folgen. Mitte 2021 sollen die Vorarbeiten dann abgeschlossen sein. Gleichzeitig zu diesen Arbeiten werden die Unterlagen für die nötigen Ausschreibungen für künftige Arbeiten bearbeitet. Mit diesen sollen die Bauarbeiten dann voraussichtlich im Juni 2021 beginnen.

„Unser Ziel ist es mit der Ortsumgehung Meschenich so schnell wie möglich zu entlasten und den Menschen ihr Dorf zurückzugeben. Durch neue Verkehrsführung machen wir das das Dorf sicherer und sauberer“, so Monika Ross-Belkner und Oliver Kehrl.

CDU in Rodenkirchen bestätigt Schykowski als Fraktionsvorsitzenden

Nach der Kölner OB-Wahl hat die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Rodenkirchen die Weichen für die Zukunft gestellt und ihren Vorstand gewählt. Neuer und alter Fraktionsvorsitzender ist Christoph Schykowski, der in geheimer Wahl einstimmig im Amt bestätigt wurde. Zum neuen Stellvertreter des 59-jährigen Diplomkaufmanns aus Zollstock bestimmte die CDU-Fraktion Peter Heinzlmeier; der Verwaltungsbeamte aus Rondorf erhielt ebenfalls ein einstimmiges Votum. „Wir wollen als geschlossenes Team im Bezirk gestalten, und da ist es wichtig und ich bin dankbar, dass mich meine Fraktion einstimmig gewählt hat“, sagte Schykowski, der dieses Amt seit 2014 bekleidet und auch dem Ortsverband in Zollstock vorsteht. Heinzlmeier ergänzte: „Rondorf mit seinem Neubaugebiet wird eine spannende politische Aufgabe.“ Der Stadtbezirks-Vorsitzende Oliver Kehrl, der für den Kölner Süden im Landtag NRW sitzt, betonte, wie wichtig der Teamgedanke für die CDU-Fraktion sei: „Wir arbeiten konstruktiv zusammen, denn Rodenkirchen ist ein stark wachsender Stadtbezirk. Hier müssen Klimaschutz, Mobilität, Wohnen und Arbeitsplätze klug verbunden werden.“ Kehrl weiter: „Wir als CDU setzen dabei auf Maß und Mitte, digitale Lösungen und den ständigen Dialog mit den Bürgern.“