Ein Sport-Gymnasium für Rondorf: Endlich bauen! 

 Ein Sport-Gymnasium für Rondorf: Endlich bauen! 

Seit mehr als 20 Jahren warten die Eltern im Kölner Süden auf ein Gymnasium in Rondorf. 

Bereits im Jahre 2001 wurde der Schulausschuss der Stadt Köln beauftragt, die Einrichtung eines Gymnasiums im Bereich Rondorf vorzubereiten. Damals ging es um die konkrete Idee eines „Sportgymnasiums“. Schon damals wurde der Neubau wegen des starken Zuzugs als dringlich eingeschätzt, zumal, wie es in der Begründung weiter hieß, im Kölner Süden mehr Schüler als im gesamtstädtischen Vergleich von der Grundschule aufs Gymnasium wechseln. 

Obwohl sich die schulische Versorgung seitdem weiter zugespitzt hat, ist dieser Auftrag bis heute nicht umgesetzt worden. Deshalb muss ein sehr erheblicher Teil aller Schüler/innen mit Gymnasialempfehlungen im Stadtbezirk Rodenkirchen in andere Stadtteile zur Schule gehen. Die Pläne für ein neues städtisches Gymnasium in Rondorf wurden erst wieder im Zusammenhang mit „Rondorf Nordwest“ aktiviert: Ende 2018 hat der Rat der Stadt Köln endlich mit Mehrheit den entsprechenden Beschluss gefasst. 

Das ist nun auch schon wieder drei Jahre her. Konkret geplant oder gar gebaut wird leider immer noch nicht. Die CDU fordert daher den Schuldezernenten auf, den 2018 verabschiedeten Schulentwicklungsplan für die Stadt Köln mit größter Entschlossenheit umzusetzen. Er sieht für das gesamte Stadtgebiet 13 neue Gesamtschulen und acht neue Gymnasien vor. An diesem Plan hält die CDU fest. 

In Rodenkirchen gibt es bisher nur ein städtisches Gymnasium sowie zwei öffentliche Gesamtschulen. Mit der privaten Gesamtschule OSK Köln ist in Rodenkirchen zudem ein weiteres attraktives Angebot für diese Schulform entstanden. Die CDU fordert daher, nunmehr für den bereits beschlossenen Neubau eines Gymnasiums in Rondorf vordringlich das notwendige Planungsrecht zu schaffen. 

Statt die leidige Diskussion über die richtige Schulform endlos weiterzuführen, ist es dringlich geboten, den versprochenen Bau endlich in Angriff zu nehmen. Darauf haben Eltern wie Schülerschaft nach 20 Jahren dauernder Debatte ein Recht. Der Elternwille ist klar: Diese wünschen Jahr für Jahr mit großen Mehrheiten einen Wechsel ihrer Kinder nach der vierten Klasse in ein Gymnasium als weiterführende Schule. Mit dem Schwerpunkt Sport würden unglaublich viele Eltern und Kinder begeistert werden. 

Dass heute bei Gesamtschulen wie Gymnasien Plätze fehlen, hat die Ursache in einem langjährigen Versäumnis: Die SPD mitsamt ihren seit 20 Jahren regierenden Schuldezernenten hat für die Stadt wie auch den Stadtbezirk Rodenkirchen den Schulbau völlig vernachlässigt. Diesen Rückstand gilt es nunmehr mit größtmöglicher Kraftanstrengung so rasch als möglich aufzuholen. Nicht durch lautstarke Protestaktionen und Unterschriftensammlungen, sondern durch konkrete rasche Baumaßnahmen: Erweiterung der Gesamtschule in Rodenkirchen, umfassende Sanierung der Europaschule, Bau eines neuen Sport-Gymnasiums in Rondorf. 

Denn das ist das Ziel der CDU: Alle Schülerinnen und Schüler sollen wohnortnah ein gutes Bildungsangebot finden, das ihren Bedürfnissen und Interessen Rechnung trägt. Alle Schulen sind für alle sozialen Schichten kostenfrei zugänglich und in ihrem System absolut durchlässig. Zu Vielfalt und Chancengerechtigkeit gehören Gymnasien deshalb ebenso wie Gesamtschulen. Und übrigens weiterführende schulische Abschlüsse ebenso wie eine qualifizierte berufliche Ausbildung. 

Die CDU nimmt das Ganze in den Blick: Nur so schaffen wir beste Startchancen für die junge Generation! 

Visionen für den Kölner Süden: Die Rodenkirchener Brücke erhalten, untertunneln und als Fußgänger- und Fahrradbrücke zum neuen Hotspot umnutzen

Visionen für den Kölner Süden: Die Rodenkirchener Brücke erhalten, untertunneln und als Fußgänger- und Fahrradbrücke zum neuen Hotspot umnutzen
In intensiver Konzeptarbeit haben die CDU-Mitglieder und Mandatsträger aus dem Kölner Süden auf die Nachricht eines eventuellen Abrisses der Brücke reagiert und Ideen und Visionen für eine grüne, moderne und qualitative Nutzung gesammelt und in Form gegossen.
„Die Rodenkirchener Brücke ist identitätsstiftend für den Kölner Süden und ein Baudenkmal, das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Wir wollen eine Nutzung als begrünte Fußgänger- und Fahrradbrücke mit enormer Aufenthalts- und Naherholungsqualität prüfen und sie so den Menschen zurück geben. Links- und rechtsrheinisch können mehr zusammenwachsen durch Orte der Begegnung und moderne Mobilität wie autonome Kleinbusse die die Anwohner und Besucher auf die andere Rheinseite transportieren.“ so der Stadtbezirksvorsitzende der CDU Rodenkirchen Oliver Kehrl.
Hintergrund: Im Januar wurde bekannt, dass die Rodenkirchener Brücke aus Statikgründen keiner Erweiterung stand halten kann und ein Abriß des Baudenkmals war die damalige Schlussfolgerung. Es folgte eine Welle aus Empörung und Widerstand aus Politik und Bürgerschaft.

Planungen zur OU Meschenich im Plan

Der CDU- Landtagsabgeordnete Oliver Kehrl und die CDU-Ratsfrau Monika Ross-Belkner zeigen sich erfreut darüber, dass die Arbeiten an der OU Meschenich wie geplant vorangehen. „Die Ortsumgehung Meschenich ist für den Kölner Süden ein zentrales Verkehrsprojekt. Die Menschen hier vor Ort sind auf eine gute Infrastruktur angewiesen. Mit der Baumaßnahme können wir den Verkehrsfluss verbessern und so eine deutliche Reduzierung der Verkehrsbelastung erreichen“, so Oliver Kehrl und Monika Ross-Belkner.

Aktuell laufen die Vorarbeiten für den ersten Bauabschnitt. Bereits seit Januar wird an der Erstellung des Bauwerks 4 (Meschenischer Weg) und der Entsiegelung Friedhof Steinneuerhof gearbeitet. Im Oktober sind bereits die Rodungsarbeiten und die Baufeldräumung durchgeführt worden. Jetzt im November wird dann mit der Kampfmitteluntersuchung und der möglichen Bergung von Funden begonnen. Diese Arbeiten sollen bis März andauern. Im Jahr 2021 sollen dann von März bis Juni die  archäologischen Untersuchungen folgen. Mitte 2021 sollen die Vorarbeiten dann abgeschlossen sein. Gleichzeitig zu diesen Arbeiten werden die Unterlagen für die nötigen Ausschreibungen für künftige Arbeiten bearbeitet. Mit diesen sollen die Bauarbeiten dann voraussichtlich im Juni 2021 beginnen.

„Unser Ziel ist es mit der Ortsumgehung Meschenich so schnell wie möglich zu entlasten und den Menschen ihr Dorf zurückzugeben. Durch neue Verkehrsführung machen wir das das Dorf sicherer und sauberer“, so Monika Ross-Belkner und Oliver Kehrl.